Gedenkstätte für Opfer politischer Gewalt im 20.Jh
Erst Untersuchungshaftanstalt des sowjetischen Geheimdienstes und dann der Staatssicherheit der ehemaligen DDR: die Potsdamer Lindenstr. 54/55 bietet Azubis und SchülerInnen einen authentischen Ort deutscher Geschichte.
Nach einer umfassenden Führung durch die Gedenkstätte erhalten die Jugendlichen die Gelegenheit, mit einem ehemaligen Inhaftierten ins Gespräch zu kommen. Diese Zeitzeugengespräche sind ein wesentlicher Bestandteil der Exkursion. Sie werden von den Jugendlichen interessiert angenommen und tragen ganz wesentlich zur Differenzierung und Reflexion ihres Bildes von der DDR bei, wie wir durch die Evaluation im Schuljahr 2009/2010 erfahren haben.
Die eintägige, zum Teil kursübergreifende Exkursion zur Gedenkstätte Lindenstraße wird alljährlich im Rahmen der Rechts-, Politik- bzw. Wirtschaftskurse der 11. Klassen bzw. ersten Ausbildungsjahrgänge am Oberstufenzentrum OPR gegen Ende des Schuljahres durchgeführt. Die Exkursionen werden im Unterricht vor- und nachbereitet.
Erfahrungen aus dem Schuljahr 2009/10
Im Schuljahr 2009/10 besichtigten etwa 150 SchülerInnen die Gedenkstätte für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert. Für den eintägigen Ausflug hat die Werkstatt für Demokratie und Menschenrechte den Bustransfer organisiert und bezahlt. Zum Zwecke der Exkursion vernetzten sich die vier verantwortlichen Lehrer miteinander und kooperierten mit der Werkstatt für Demokratie und Menschenrechte und der externen Evaluatorin. Sie haben mit den Schüler/innen die Exkursionen im Unterricht inhaltlich vor‐ und nachbereitet.
Die Exkursionen wurden gestaltet als zum Teil kursübergreifende, ganztägige gemeinsame Bus‐Ausflüge.
Kontaktdaten und Anmeldung von Führungen
Potsdam Museum, Benkertstraße 3, 14467 Potsdam
fon: 0331 . 289 68 03
fax: 0331 . 289 68 08
Mail: museum-geschichte@rathaus.potdsdam.de
Weitere Informationen zur Gedenkstätte Lindenstr. 54/55

